Es geht weiter - am 14.03.2011 wurde der Bau des Kreisverkehrs nach Winterpause fortgesetzt - im Mai sieht man es deutlich - es geht voran !!!

Trotz Baustellen - wir sind erreichbar und freuen uns über jeden der zu uns und den andren Gaststätten, Händlern und Anbietern den Weg über die Baustelle findet und Arbeitsplätze sichert - Danke

Am Sonntag, dem 24.10.2010  - Bericht Sendung Blickpunkt

 

Das Schreiben:

Da wir vor ein paar Tagen mit einem zweiten Bauprojekt auf der B158

 

überrascht worden sind haben wir ein Schreiben an den Ministerpräsidenten Platzeck, an den rbb, den Bundesrechnungshof und

an die Lokalzeitung MOZ verschickt :

 

                                Tiefensee, den 03. Oktober 2010

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

                                                     

Wer soll das bezahlen:

 

Die Staatsschulden und Zinsen belaufen sich am 03.10.2010, 12 Uhr auf 1,7 (?) Billionen Euro. Die

Geschwindigkeit der Verschuldung und deren Bemessungsgröße sind in Zeiträumen und auf

Bezugsgrößen pro Person/Einwohner in Deutschland errechnet. Sie vergrößert sich ständig, da viele

Menschen dieses Land verlassen, so wie einst die Republikflucht aus der DDR.

Zur Wiederbelebung der Wirtschaft nach dem Finanzdesaster hat die Regierung der Bundesrepublik

Konjunkturprogramme erstellt, um die Stagnation in der Wirtschaft abzuwenden. Sicherlich in guter

Absicht, aus der Sicht, wir bedienen uns der Gelder, die wir sowieso nicht haben. Und davon haben

wir ja viele, das sind die Schulden.

Der Straßenumbau B158 Werneuchen-Tiefensee, 9 km, ist das Projekt.

Die Bundesstraße verträgt Bauarbeiten, denn sie ist gut gebaut, zurzeit ohne jegliche Mängel. Mängel

die sonst als Fahrbahnschäden für die Autofahrer erkennbar oder spürbar wären.

Nein, diese B158 befindet sich in einem äußerst guten fahrbahntechnischen Zustand. Was passiert

aber nun mit dem vielen eingeplanten Geld, wenn keine Fahrbahnschäden erkennbar sind und keine

Schäden festgestellt werden konnten.

 

Alle die Verantwortlichen für dieses Geld, was sie natürlich selbst nicht zurückzahlen werden,

sondern auf das Minuskonto für Ostdeutschland verbuchen, machen sich viele Gedanken, was man

wohl mit so einer Straße im Rahmen des Konjunkturprogramms machen könnte. Wir bauen diese

Straße einfach um. Richtlinie für einen Umbau ist der Rückbau.

1. Abfräsen der jetzigen Fahrbahn.

2. Überlegen welche Berichte erstellt werden müssen und Begründungen für die Baukosten.

3. Dann wird die Straße mit neuem warmem Asphalt überzogen.

Alles wird schöner denn je. Wer wird daran Zweifel haben können. Wenn dann, es sind immer die

Alten-Gestrigen und Nörgler. Wir sind jetzt am Ruder und wir haben das in der Hand und wenn es

auch Schulden sind. Wer oder wen kümmerts?

Unsere Nachkommen geboren oder noch nicht, die werden dann die Zeche (Straße) bezahlen. Die

können ja auch auf dieser jetzt neuen Straße fahren. Es gehört ja schon lange zum guten Ton, dass

wir unserer Nachwelt etwas als Erbe zurücklassen. (Atommüll)

So weit so gut.

Doof ist das natürlich für die jetzigen Straßenbenutzer der B158. Sie haben ja in Deutschland das

Recht darüber den Kopf zu schütteln. Sie fahren dann einfach einige Kilometer weiter auf der

ausgeschilderten Umleitungsstraße und kommen dann sicher auch an ihr Ziel. Oh weh, sie müssen

dann über Landstraßen fahren, deren Zustand erschreckend schlecht ist. Diese Straßen bedürfen

dringend einer Reparatur. Dafür sind wir nicht zuständig. Bund und Länder haben eigene Straßen,

Kuhwege gehören sowieso den landwirtschaftlichen Betrieben. Diese Landstraßen z.B. Löhme-

Bernau sind seit 20 Jahren und noch Jahre zuvor in so einem jämmerlichen Zustand, dann werden sie

ja auch noch die Zeit der Baumaßnahmen an der B158 aushalten. Außerdem sind die Fahrzeuge die

die Umleitungsstraßen benutzen alle pflichtversichert.

Viel schlimmer trifft es Anlieger und Anliegerbetriebe an dieser Strecke. Leider können diese Betriebe

die verlorenen Einnahmen, die Entlassung ihrer Mitarbeiter oder Konkurs nicht auf die

Staatsverschuldung schütten. Sie bleiben hoffnungslos auf dieser Strecke allein, trotz neuer Straße.

Zu diesen Betrieben gehören unter anderem die Gaststätte am Berg, Einzelhandel und Imbiss sowie

das Blumenhaus Kaliebe. Ebenfalls die Gaststätte Spitzkrug, die Draisine und der Bauernhof Nietsch

in Tiefensee.

Die noch Arbeit haben, werden dann eben mal mehr die Umwelt belasten, weil die Umwege zu ihren

Arbeitsplätzen und die Heimfahrt bedeutend länger werden. Naja – dass sie dadurch auch weniger

Freizeit haben werden ist das Einzelschicksal eines Jeden.

Wir – die Bürger aus Tiefensee haben kein Verständnis und NULL Toleranz für solche –politischen-

Entscheidungen. Wenn es der Politik nicht gelingt, solchem Treiben Einhalt zu gebieten, dann werden

wir die Öffentlichkeit über solch wahnwitzige Treiberei informieren.

 

Im Namen der Tiefenseer Bürger

Familien Kaliebe und Eilitz

 

Verteiler:

Ministerpräsident des Landes Brandenburg Matthias Platzeck

Zeitung MOZ

Bundesrechnungshof

RBB

 

 

 

 

 

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Kommentare und Meinungen sowie Zeitungsberichte

Eine Familie aus Werneuchen per e-mail am 07.10.2010

 

Wir wohnen in Werneuchen und können uns obigem Schreiben nur
voll inhaltlich anschließen. Würde ein Privathaushalt so wirtschaften,
wäre er in kurzer Zeit Pleite!
Damit die Empörung der Bevölkerung in Grenzen gehalten wird,
informiert man in Werneuchen im Vorfeld solcher Vorhaben erst gar nicht.
Auch das ist offensichtlich eine Form der Demokratie!?

 

am 11.10.2010 von einer Ahrensfelder Familie :

 

Als Ahrensfelder haben wir einen Wochenendausflug in Richtung
Niederfinow unternommen und waren völlig überrascht von den
Baumaßnahmen, noch dazu wo wir einen guten bis sehr guten
Fahrbahnzustand in Erinnerung haben.
Die Straßensperrung gab keinerlei Hinweise über den Verlauf der
Umleitung, da wir noch über Hirschfelde fahren wollten haben wir sehr
abenteuerliche Wege genutzt.
Ich würe sagen, hier hat die Verwaltung so richtig Mist gemacht oder
einen heimlichen Alleingang.

 

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